Großes Interesse rief die Einladung der Interessensgemeinschaft Eigentum zur Informationsveranstaltung zum neuen Flächenwidmungsplan in Perchtoldsdorf hervor. Rund 300 Personen, darunter viele Gemeindepolitiker fanden sich dazu im Kulturzentrum in Perchtoldsdorf ein. Der neue Flächenwidmungsplan würde in vielen Teilen der Gemeinde kaum mehr einen Dachbodenausbau, oder Zubau zulassen. Auf dem Programm der Veranstaltung stand neben Kurzvorträgen von Experten wie dem Raumplaner Gernot Stöglehner, dem Rechtsanwalt Michael Mendel und dem Architekten Hannes Toifel zur Erklärung der Situation auch eine ausgiebige Diskussion, die durchaus belebt geführt wurde.
„Das kommt einer kalten Enteignung gleich“, oder „Warum will man die Bebauung im Zentrum einschränken? Man will doch unseren Ortskern beleben und nicht ausdünnen.“ Die Wogen gingen hoch bei der Informationsveranstaltung der Interessensgemeinschaft Eigentum (IG Eigentum) zum neuen Flächenwidmungsplan in Perchtoldsdorf. Rund 300 Personen, darunter viele Gemeindepolitiker, fanden den Weg in das Kulturzentrum in Perchtoldsdorf.
Auf dem Programm der Veranstaltung stand neben Kurzvorträgen von Experten wie dem Raumplaner Gernot Stöglehner, dem Rechtsanwalt Michael Mendel und dem Architekten Hannes Toifel zur Erklärung der Situation auch eine ausgiebige Diskussion, die durchaus belebt geführt wurde.
Kritikpunkte sind neben der unübersichtlichen Darstellung des neuen Bebauungsplanes – liegt noch bis zum 27. 8. bei der Gemeinde zur Einsichtnahme auf – dass damit in vielen Teilen der Gemeinde kaum mehr ein Dachbodenausbau, oder Zubau möglich wäre. Das wäre das Aus für jede örtliche Weiterentwicklung.
Aber es gibt auch Befürworter dieser neuen Regelung, es seien meist Bauträger die gnadenlos jeden Quadratzentimeter verbauen. Wenn es um die Schaffung von Wohnraum für kommende Generationen gehe, können dafür Ausnahmeregelungen geschaffen werden. Die anwesende Bürgermeisterin Andrea Kö versprach diese Sache im Gemeinderat nochmals zu überdenken. Die IG Eigentum will weitere Aufklärung zu diesem Thema betreiben.
Michael Stenzel
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